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Solarunternehmen unter Wettbewerbsdruck

Die Solarunternehmen stehen weiter unter Druck. SMA Solar muss mehr Jobs streichen als geplant, während sich Solarworld mit Banken auf einen Weg zur Sanierung geeinigt hat.

Die Solarbranche in Deutschland steht weiter unter Druck durch die ausländische Konkurrenz.

Der Wechselrichterproduzent SMA Solar treibt seinen Stellenabbau nach starken Umsatzeinbußen weiter voran. Konzernchef Pierre Pascal Urbon gab bekannt, dass es in allen Bereichen Anpassungen geben müsse, ausgenommen sei der Bereich Forschung und Entwicklung. Im Herbst vergangenen Jahres hatte der Konzernchef von SMA Solar bereits ein Abfindungsprogramm aufgelegt mit dem Ziel, 500 Stellen zu streichen. Jetzt sollen noch mehr Stellen gestrichen werden. Nach Medienberichten werden mit dem Betriebsrat darüber bereits Gespräche geführt.

Das schwer angeschlagene Unternehmen Solarworld gab hingegen bekannt, sich mit einem Schuldenschnitt und frischen Geld aus Katar retten zu wollen. Firmengründer Frank Asbeck sagte, dass die dazugehörigen Verträge mit den Banken am Dienstag unterzeichnet worden seien. Asbeck hatte die Pläne in groben Zügen bereits vor drei Wochen bekannt gegeben.

Demnach stehe die Zustimmung von Gläubigern zweier Anleihen und der Hauptversammlung aber noch aus. Dem Rettungsplan zufolge würde der Investor Qatar Solar mit 35 Millionen Euro einsteigen und Frank Asbeck würde weitere zehn Millionen Euro aus seinem Privatvermögen dazugeben.

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