New York (BoerseGo.de) – Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet von der Absicht zweier demokratischer Senatoren, heute einen Vorschlag zur Festlegung neuer Begrenzungen für den Eigenhandel durch Banken und anderen Finanzinstituten, die keine Banken sind, vorzustellen. Dadurch soll die vom Weißen Haus unterstützte „Volcker Rule“ ausgeweitet werden. Die Senatoren Jeff Merkley und Carl Levin haben erklärt, dass sie eine Pressekonferenz zu einer Gesetzgebung halten wollen, welche verschiedene Arten hochriskanter Wetten, auch bekannt als Eigenhandel, welche zum Kollaps der Wall Street im Jahre 2008 beigetragen haben, einzudämmen. Die „Volcker Rule“ zielt darauf ab, riskanten Handel durch Banken einzuschränken. Merkley und Levin wollen diese Regel durchsetzen, sie aber dahin erweitern, dass sie auch auf Finanzfirmen Anwendung findet, die keine Banken sind.
Merkely, ein Mitglied des Bankenausschusses des Senats, hatte letzten Monat seinen Kollegen in einem Brief angekündigt, dass er an einem Gesetzesentwurf arbeite, der sowohl für Banken als auch für Finanzfirmen, die keine Banken sind, Anwendung finden solle, wenn sie groß genug seien, um als entscheidend für das Finanzsystem eingestuft zu werden. Der Vorstoß von Merkley und Levin unterstreicht die Besorgnis unter einigen Demokraten des Senates, welche Richtung der Bankenausschuss nimmt. Die Verhandlungen über einen Kompromiss bei der Reform zur Finanzregulierung haben jetzt schon Monate gedauert und noch ist kein Endresultat erreicht.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Hoyer Christian, Redakteur)