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DJ DEVISEN/Euro hält sich wacker über 9-Monats-Tief
FRANKFURT (Dow Jones)--Kaum verändert ist der Euro am Dienstagabend aus dem europäisch dominierten Handel gegangen. Bei volatilem Geschäft pendelte die Gemeinschaftswährung rund um die Marke von 1,3550 USD. Allerdings behauptet sich der Euro damit nur knapp über einem Neun-Monats-Tief gegenüber dem Dollar. Angesichts fehlender Konjunkturdaten habe es am Berichtstag überwiegend ein technisch orientiertes Geschäft gegeben. "Handelsmarken waren heute sehr wichtig", sagt ein Händler. Größere Rückschlüsse auf die Zukunft des Euro sollten daher aus den Stabilisierungsversuchen nicht abgeleitet werden.
Händler sehen angesichts des permanenten Abgabedrucks auf das britische Pfund zum Dollar kein Ende des Drucks auf den Euro. Allerdings sorge der klare Kursaufschwung an den Aktienmärkten für ein nachlassendes Risikobewusstsein und mildere diesen Effekt. Technische Analysten sehen durchaus die Chance einer Bodenbildung um 1,35 USD.
Mt dem ADP-Index am Mittwoch und am Freitag dem offiziellen US-Arbeitsmarktbericht stehen die wichtigsten Termine der Woche noch bevor. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass sich auf Grund des Winterwetters mit den Schneestürmen erneut die Zahl der Beschäftigten leicht rückläufig entwickelt haben dürfte. "Die Wetter-Verzerrungen machen die Zahlen aber diesmal extrem schwer interpretierbar", so ein Händler.
Weiterhin vorsichtig gegenüber dem Pfund äußerten sich im Tagesverlauf die Analysten der Commerzbank. Sollte es bald Nachrichten geben, wie die Rettung Griechenlands durch Euroland gesichert werde, könnte die Schieflage der britischen Staatsfinanzen verstärkt in den Vordergrund treten. Wie im Euro besteht auch im Pfund eine große Shortposition an der Chicagoer Terminbörse.
Die australische Zentralbank hat über Nacht wie von Volkswirten erwartet ihren Leitzins um weitere 25 Punkte auf 4,00% erhöht. Im Oktober 2009 war Australien das erste G-20-Land, das nach der globalen Finanzkrise wieder die Geldpolitik gestrafft hatte. Im Markt habe dies aber keine neuen Zinserhöhungsfantasie für Euroland und die USA aufkommen lassen. "Durch die starke Orientierung an der Rohstoff-Performance sind Entscheidungen der australischen Notenbank nur schwer auf den Rest der Welt übertragbar", so ein weiterer Händler.
Die Feinunze Gold wurde im Londoner Nachmittagsfixing mit 1.126,50 USD festgestellt nach einem Vormittagsfixing bei 1.116 USD.
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Europa Europa Europa
(17.10) (13.20) (7.55)
EUR/USD 1,3544 1,3545 1,3520
USD/JPY 88,97 89,03 89,32
EUR/JPY 120,49 120,57 120,76
EUR/GBP 0,9076 0,9050 0,9069
EUR/CHF 1,4632 1,4627 1,4637
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DJG/mod/raz
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March 02, 2010 11:30 ET (16:30 GMT)
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