Chart4u.de: Börsenforum & Börsenportal  
Börsenportal   |   Börsenforum   |   Impressum   |   Kontakt  

Übersicht Nachrichten

 

Anzeige

Nachricht

DJ DEVISEN/Euro kann momentan zum Dollar nicht nachhaltig zulegen

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro startet am Dienstag knapp über 1,35 USD in das europäisch dominierte Geschäft. "Eine längere Erholungsbewegung findet momentan nicht statt" heißt es aus dem Devisenhandel. Es sei dagegen zu erkennen, dass in eine aufkommende Stärke der Gemeinschaftswährung sofort hinein verkauft werde. Dies sei nicht verwunderlich, weil es diese Woche wichtige Daten zum US-Arbeitsmarkt gebe. Am Mittwoch stehe zunächst der ADP-Index zur Veröffentlichung an, am Freitag dann der offizielle Arbeitsmarktbericht.

Marktteilnehmer gehen zwar davon aus, dass sich auf Grund des Winterwetters mit den Schneestürmen erneut die Zahl der Beschäftigten leicht rückläufig entwickelt haben dürfte. Die Wende zum Beschäftigungsaufbau sei allerdings nur eine Frage der Zeit. Wenn in den USA der Arbeitsmarkt anspringe, was dem Konsum wie auch dem Immobilienmarkt stützend unter die Arme greifen sollte, sei eine Positionierung im Dollar die richtige Entscheidung. Dies ist die Positionierung, die täglich in der Stärke des Dollar zu erkennen sei, heißt es.

Weiterhin vorsichtig gegenüber dem britischen Pfund ist die Commerzbank eingestellt. Die Währung hatte am Vortag gegenüber dem Dollar wie auch dem Euro schwächer tendiert. Sollte es bald Nachrichten geben, wie die Rettung Griechenlands durch Euroland gesichert werde, könnten die Schieflage der britischen Staatsfinanzen verstärkt in den Vordergrund treten. Wie auch im Euro besteht eine große Shortposition an der Chicagoer Warenterminbörse im Pfund. Diese Marktteilnehmer würden Gewinne erzielen, sollte das Pfund weiter schwach tendieren.

Die australische Zentralbank hat über Nach wie von Volkswirten erwartet ihren Leitzins um weitere 25 Punkte auf 4,00% erhöht. Im Oktober 2009 war Australien das erste G-20-Land, das nach der globalen Finanzkrise wieder die Geldpolitik gestrafft hatte. Nach Ansicht von Beobachtern verlangt die sich rapide erholende Wirtschaft Australiens eine allmähliche Rücknahme der geldpolitischen Stimulierung. RBA-Gouverneur Glenn Stevens signalisierte weitere Zinsstraffungen.

Die Feinunze Gold kostet am Dienstagmorgen 1.117 USD, am Montagnachmittag wurde sie in London mit 1.114 USD festgestellt.

 
=== 
            Europa       New York           Europa 
            (7.55)  (Mo., Späthandel)   (Mo., 17.05) 
EUR/USD     1,3520       1,3559             1,3478 
USD/JPY      89,32        89,07              89,41 
EUR/JPY     120,76       120,79             120,46 
EUR/GBP     0,9069       ---                0,9021 
EUR/CHF     1,4637       ---                1,4629 
=== 
   DJG/thl/gei 
Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de 
 

(END) Dow Jones Newswires

March 02, 2010 02:05 ET (07:05 GMT)

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.

Anzeige

Anzeige

FAQ / Hilfe - Börsenarchiv - Nutzungsbedingungen - Datenschutzerklärung - Partner - Nach oben