Moneywolf
11.07.2006, 13:34
Die Lernfähigkeit des Menschen ist gerade in Börsenangelegenheiten arg beschränkt. Dies liegt wahrscheinlich auch daran, dass evolutionstechnisch die Börse für uns absolutes Neuland ist.
Sie werden in den nächsten Wochen, insbesondere vor dem Hintergrund erneut bröckelnder Kurse viele Fehlinterpretationen lesen und viele werden sich davon derart einschüchtern lassen, dass eine rationale (sofern das überhaupt möglich ist) Anlageentscheidung spätestens dann, wenn sie nötig wäre, nicht mehr getroffen werden kann.
Techs sind teuer und weisen relative Schwäche auf
In den letzten Monaten sahen wir speziell im Techbereich einen massiven Abverkauf, der sowohl den Halbleiter-Index Soxx, als auch den Nasdaq 100 erfasste.
Diese relative Schwäche deuten viele als negatives Signal und in der Tat sind die Techs jene Werte, ohne die es keine Rallye gibt.
Daher wird speziell im Herbst darauf zu achten sein, ob die Tech-Indizes relative Stärke aufbauen gegenüber Dow und SPX.
Ich gehe fest davon aus, dass dies der Fall sein wird, denn die Fonds haben mittlerweile die Longseite komplett verlassen und sind seit Wochen Netto-Short.
Wenn man nun weiß, wie diese Gruppe agiert, nämlich trendfolgend, so muss man kein prophet sein, um zu sagen, dass es noch einen Abverkauf im NDX geben wird, der dann aber die letzten Fonds aus dem Markt kegelt und in dessen Anschluss sich relative Stärke aufbaut.
Nun klingt das für viele immer spekulativer und philosophischer, als es eigentlich ist.
Die Fonds haben begrenzte liquide Mittel und daher ist es nicht nur wahrscheinlich, sondern eine logische Angelegenheit, dass ab einem bestimmten Punkt die Fondsverkäufe nicht mehr viel bewegen (dann haben in der Regel die Commercials den Löwenanteil der Longs im OI) und kurz darauf abebben.
Ich habe hierfür einen eigenen Indikator konzipiert, der den Druck misst.
Die Commercials sind nicht ohne Grund seit Wochen bereits Netto-Long im Nasdaq 100.
Diese Kerle sind etwas cleverer und besser informiert, als wir alle und sie erkennen offenbar, dass Techwerte heute besser aufgestellt sind und gesünder, denn je zuvor.
Der Konsum bricht weg
Ich sehe gerade viele Bären vor ihrem PC sitzen und zustimmend nicken, doch zu früh gefreut. Ich gehe genau davon eben nicht aus.
Märkte bewegen sich nicht wegen Elliott-Wellen oder wegen einem Signal des Indikators XY, sondern aus fundamentalen Gründen!
Die grundlegende Triebkraft einer Wirtschaft ist der Konsum und diesem Thema möchte ich diesen Abschnitt der Kolumne widmen.
Es ist die weitläufig verreitete Meinung, dass sich die Wirtschaftsaktivität spürbar abschwächen wird und daß der Konsum deutlich zurückgehen wird.
Ich stelle mich auch hier gegen den Konsens und gehe davon aus, dass gerade der Konsum für Überraschungen bei vielen sogenannten Experten sorgen wird.
Wo wird wohl mehr konsumiert?
In einem Dorf mit 10 Einwohnern hinter dem Wald gleich rechts oder in einer Großstadt mit einer Million Einwohner?
Richtig- selbst, wenn in dem 10-Einwohner-Dorf der ein oder andere Millionär sitzt, wird wahrscheinlich der Konsum in der Millionenstadt höher sein.
Damit haben wir auch schon den Kern der Sache erkannt.
Der Konsum hängt maßgeblich von der Anzahl der konsumierenden Menschen ab- vollkommen logisch.
Schauen wir uns die demogrpahische Entwicklung der 50er und 60er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts an, so sehen wir, dass dies ausgesprochen geburtenstarke Jahrgänge waren.
http://www.trend-trading-system.de/imgcm/birthrate%2020th%20century.gif
Man spricht auch von der Generation der Baby-Boomer.
Diese Baby-Boomer-Generation ist nun im konsumfreudigsten Alter und man spricht auch von Best Ager.
Im Alter zwischen 45 und 55 Jahren konsumiert der Mensch am Meisten.
Ich war bereits in einer Vorgängerkolumne darauf eingegangen, weshalb ich dies an dieser Stelle nicht weiter vertiefe.
Niedrige Bewertung
Schaut man sich die Bewertung der Unternehmen an, so sehen wir, dass viele heute sehr viel günstiger sind, als noch zu Zeiten der Internetblase.
Dies ist wenig verwunderlich, halten doch die tatsächlichen Kursbewegungen kaum mit den dynamisch ansteigenden Gewinnen schritt.
Die Unternehmen sind so gesund, wie nie zuvor und haben satte Gewinne. Einen Teil davon geben die Unternehmen Ihnen weiter in Form der Dividende, doch ein nicht unerheblicher Teil fliesst in Forschung und Investitionen.
Unternehmen investieren immer dann, wenn sie finanziell die Möglichkeit dazu haben.
Zwischenfazit:
Wir haben eigentlich allenthalben Anzeichen für einen anhalt stabilen Konsum bzw. gar eine Verstärkung der Konsumtätigkeit, doch alle Welt spricht davon, dass der Konsum und die Wirtschaft wegbrechen werden. Ist hier der Wunsch Vater des Gedanken?
Typischerweise fallen die Dividenden vor dem Beginn eines Bärenmarktes bereits deutlich und die KGV´s schnellen in die Höhe.
http://www.trend-trading-system.de/imgcm/Dividendenredite-S&P500.jpg
Es gibt kaum einen Crash, dem nicht diese Entwicklung vorangegangen wäre.
Wir sehen aber aktuell in vielen Märkten historisch niedrige KGV´s.
http://www.trend-trading-system.de/imgcm/peeurope.gif
Wußten Sie zum Beispiel, dass Baissen im Durchschnitt mit einem KGV von 11 beendet wurden?
Wir liegen aktuell bei 12 im Dax, sowie 16 für Gesamt-Europa und damit deutlich unter dem historischen Durchschnitt (20).
Es wäre ein Novum, wenn ein Bullenmarkt mit historisch niedrigen KGV´s enden würde.
Wir Menschen neigen dazu Dinge unnötig zu komplizieren und enige von uns würden einen dreifachen Salto mit eingesprungener Schraube vollführen, um sich einmal umzuschauen.
Aktien kauft man dann, wenn sie günstig bewertet sind. Es klingt einfach und das ist es auch.
Wenn man sich den historischen Verlauf des S&P im Verhältnis zu seinen Gewinnen anschaut, so sieht man, dass niedrige KGV´s immer gute Kaufpunkte boten und hohe KGV´s immer gute Verkaufspunkte.
Typischerweise nimmt die Anzahl der Aktionäre im Endteil einer Hausse sprunghaft zu. Man spricht dann auch von Hausfrauen-Hausse. Die Mittelzuflüsse in die Aktienfonds sind dann für gewöhnlich exorbitant hoch.
Weder das Eine, noch das Andere ist aktuell der Fall.
Die Zahl der Aktionäre war in den letzten Jahren rückläufig und nahm in den guten Börsenjahren zwischen 2003 und 2005 sogar verhältnismäßig stark ab.
http://www.trend-trading-system.de/imgcm/Aktionaere_03_224x352.jpg
Schaut man sich das Stimmungsbild an, so dürfte ein weiterer Kursrutsch, der nach Auswertung der COT-Daten kaum abzuwenden sein dürfte, spätestens im Herbst historische Kaufkurse bringen.
http://www.investorsintelligence.com/x/charts/iichart?_S=Ico6bS8HPwOhuPUhma5jpP2qkg6veg8RCupabXB mbczlYg8Qh1HO
Wenn man die Attraktivität eines Marktes beurteilen möchte, muss man immer die anderen Asset-Klassen untersuchen und zum Vergleich heranziehen.
Ziel von Investoren ist es Gewinne zu erzielen.
Dabei gilt es natürlich auch das Risiko abzuwägen.
Schauen wir einmal mehr auf den Rentenmarkt.
Mit einer Umlaufrendite von über 4% liegen wir auch jetzt noch bei einem KGV von etwa 25 für den Rentenmarkt.
Der Dax ist lediglich halb so teuer und hat bedeutend mehr Potenzial.
Viele haben, wie man an den monatlichen Statistiken des BVI sieht, immer noch Ihr Geld in Geldmarktfonds und Renten geparkt.
Das Geld strömt aber früher oder später immer in die "günstigere" Assetklasse.
Betrachtet man zudem das Verhältnis der 10-Year Treasury´s in den USA mit dem Aktienmarkt, so ist auch dort alles andere, nur keine Überbewertung der Aktien auszumachen.
Der S&P kann hier als Orientierung genutzt werden und dieser Index wäre aus aktueller Sicht im Bereich 1180-1200 Pkt fundamental ein klarer Kauf nach einem von mir verwendeten Bewertungsmodell.
Zu dem 4-Jahreszyklus hatte ich bereits mehrfach etwas geschrieben. Danach sollten wir im Herbst 2006 ein tragfähiges Tief ausbilden und eine enorme Aufwärtsbewegung starten, die von den Techs angeführt wird.
Fazit:
Eine Vielzahl von Argumenten spricht für eine Fortsetzung der Rallye ab Herbst 2006. Die anhaltende Tristesse an den Aktienmärkten und das Sommerloch lassen jedoch den Gemütszustand der Börsianer derart abkühlen (siehe Sentimentchart oben), dass sich die Stimmen mehren, die eine große Wende der Aktienmärkte bereits im Gange sehen.
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Im Herbst werde ich eine ausführliche Studie zu den Märkten veröffentlichen und diese auch im Rahmen zweier Vorträge präsentieren.
Sollten Sie Interesse daran haben, so lassen Sie sich jetzt unverbindlich vormerken.
Schicken Sie eine E-Mail mit dem Betreff "Studie" oder "Vortrag" (hier bitte den Wunschort für den Vortrag in die E-Mail schreiben) an rene.wolfram@hedge-trade.de .
Sie bekommen in 4-6 Wochen die entsprechenden Formulare mit Detail-Informationen zugeschickt und können dann entscheiden, ob Sie das Angebot nutzen möchten oder nicht. --------------------------------------------------------------------------------
Gute Trades und viel Erfolg wünscht
René Wolfram
www.hedge-trade.de (http://www.hedge-trade.de)
Sie werden in den nächsten Wochen, insbesondere vor dem Hintergrund erneut bröckelnder Kurse viele Fehlinterpretationen lesen und viele werden sich davon derart einschüchtern lassen, dass eine rationale (sofern das überhaupt möglich ist) Anlageentscheidung spätestens dann, wenn sie nötig wäre, nicht mehr getroffen werden kann.
Techs sind teuer und weisen relative Schwäche auf
In den letzten Monaten sahen wir speziell im Techbereich einen massiven Abverkauf, der sowohl den Halbleiter-Index Soxx, als auch den Nasdaq 100 erfasste.
Diese relative Schwäche deuten viele als negatives Signal und in der Tat sind die Techs jene Werte, ohne die es keine Rallye gibt.
Daher wird speziell im Herbst darauf zu achten sein, ob die Tech-Indizes relative Stärke aufbauen gegenüber Dow und SPX.
Ich gehe fest davon aus, dass dies der Fall sein wird, denn die Fonds haben mittlerweile die Longseite komplett verlassen und sind seit Wochen Netto-Short.
Wenn man nun weiß, wie diese Gruppe agiert, nämlich trendfolgend, so muss man kein prophet sein, um zu sagen, dass es noch einen Abverkauf im NDX geben wird, der dann aber die letzten Fonds aus dem Markt kegelt und in dessen Anschluss sich relative Stärke aufbaut.
Nun klingt das für viele immer spekulativer und philosophischer, als es eigentlich ist.
Die Fonds haben begrenzte liquide Mittel und daher ist es nicht nur wahrscheinlich, sondern eine logische Angelegenheit, dass ab einem bestimmten Punkt die Fondsverkäufe nicht mehr viel bewegen (dann haben in der Regel die Commercials den Löwenanteil der Longs im OI) und kurz darauf abebben.
Ich habe hierfür einen eigenen Indikator konzipiert, der den Druck misst.
Die Commercials sind nicht ohne Grund seit Wochen bereits Netto-Long im Nasdaq 100.
Diese Kerle sind etwas cleverer und besser informiert, als wir alle und sie erkennen offenbar, dass Techwerte heute besser aufgestellt sind und gesünder, denn je zuvor.
Der Konsum bricht weg
Ich sehe gerade viele Bären vor ihrem PC sitzen und zustimmend nicken, doch zu früh gefreut. Ich gehe genau davon eben nicht aus.
Märkte bewegen sich nicht wegen Elliott-Wellen oder wegen einem Signal des Indikators XY, sondern aus fundamentalen Gründen!
Die grundlegende Triebkraft einer Wirtschaft ist der Konsum und diesem Thema möchte ich diesen Abschnitt der Kolumne widmen.
Es ist die weitläufig verreitete Meinung, dass sich die Wirtschaftsaktivität spürbar abschwächen wird und daß der Konsum deutlich zurückgehen wird.
Ich stelle mich auch hier gegen den Konsens und gehe davon aus, dass gerade der Konsum für Überraschungen bei vielen sogenannten Experten sorgen wird.
Wo wird wohl mehr konsumiert?
In einem Dorf mit 10 Einwohnern hinter dem Wald gleich rechts oder in einer Großstadt mit einer Million Einwohner?
Richtig- selbst, wenn in dem 10-Einwohner-Dorf der ein oder andere Millionär sitzt, wird wahrscheinlich der Konsum in der Millionenstadt höher sein.
Damit haben wir auch schon den Kern der Sache erkannt.
Der Konsum hängt maßgeblich von der Anzahl der konsumierenden Menschen ab- vollkommen logisch.
Schauen wir uns die demogrpahische Entwicklung der 50er und 60er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts an, so sehen wir, dass dies ausgesprochen geburtenstarke Jahrgänge waren.
http://www.trend-trading-system.de/imgcm/birthrate%2020th%20century.gif
Man spricht auch von der Generation der Baby-Boomer.
Diese Baby-Boomer-Generation ist nun im konsumfreudigsten Alter und man spricht auch von Best Ager.
Im Alter zwischen 45 und 55 Jahren konsumiert der Mensch am Meisten.
Ich war bereits in einer Vorgängerkolumne darauf eingegangen, weshalb ich dies an dieser Stelle nicht weiter vertiefe.
Niedrige Bewertung
Schaut man sich die Bewertung der Unternehmen an, so sehen wir, dass viele heute sehr viel günstiger sind, als noch zu Zeiten der Internetblase.
Dies ist wenig verwunderlich, halten doch die tatsächlichen Kursbewegungen kaum mit den dynamisch ansteigenden Gewinnen schritt.
Die Unternehmen sind so gesund, wie nie zuvor und haben satte Gewinne. Einen Teil davon geben die Unternehmen Ihnen weiter in Form der Dividende, doch ein nicht unerheblicher Teil fliesst in Forschung und Investitionen.
Unternehmen investieren immer dann, wenn sie finanziell die Möglichkeit dazu haben.
Zwischenfazit:
Wir haben eigentlich allenthalben Anzeichen für einen anhalt stabilen Konsum bzw. gar eine Verstärkung der Konsumtätigkeit, doch alle Welt spricht davon, dass der Konsum und die Wirtschaft wegbrechen werden. Ist hier der Wunsch Vater des Gedanken?
Typischerweise fallen die Dividenden vor dem Beginn eines Bärenmarktes bereits deutlich und die KGV´s schnellen in die Höhe.
http://www.trend-trading-system.de/imgcm/Dividendenredite-S&P500.jpg
Es gibt kaum einen Crash, dem nicht diese Entwicklung vorangegangen wäre.
Wir sehen aber aktuell in vielen Märkten historisch niedrige KGV´s.
http://www.trend-trading-system.de/imgcm/peeurope.gif
Wußten Sie zum Beispiel, dass Baissen im Durchschnitt mit einem KGV von 11 beendet wurden?
Wir liegen aktuell bei 12 im Dax, sowie 16 für Gesamt-Europa und damit deutlich unter dem historischen Durchschnitt (20).
Es wäre ein Novum, wenn ein Bullenmarkt mit historisch niedrigen KGV´s enden würde.
Wir Menschen neigen dazu Dinge unnötig zu komplizieren und enige von uns würden einen dreifachen Salto mit eingesprungener Schraube vollführen, um sich einmal umzuschauen.
Aktien kauft man dann, wenn sie günstig bewertet sind. Es klingt einfach und das ist es auch.
Wenn man sich den historischen Verlauf des S&P im Verhältnis zu seinen Gewinnen anschaut, so sieht man, dass niedrige KGV´s immer gute Kaufpunkte boten und hohe KGV´s immer gute Verkaufspunkte.
Typischerweise nimmt die Anzahl der Aktionäre im Endteil einer Hausse sprunghaft zu. Man spricht dann auch von Hausfrauen-Hausse. Die Mittelzuflüsse in die Aktienfonds sind dann für gewöhnlich exorbitant hoch.
Weder das Eine, noch das Andere ist aktuell der Fall.
Die Zahl der Aktionäre war in den letzten Jahren rückläufig und nahm in den guten Börsenjahren zwischen 2003 und 2005 sogar verhältnismäßig stark ab.
http://www.trend-trading-system.de/imgcm/Aktionaere_03_224x352.jpg
Schaut man sich das Stimmungsbild an, so dürfte ein weiterer Kursrutsch, der nach Auswertung der COT-Daten kaum abzuwenden sein dürfte, spätestens im Herbst historische Kaufkurse bringen.
http://www.investorsintelligence.com/x/charts/iichart?_S=Ico6bS8HPwOhuPUhma5jpP2qkg6veg8RCupabXB mbczlYg8Qh1HO
Wenn man die Attraktivität eines Marktes beurteilen möchte, muss man immer die anderen Asset-Klassen untersuchen und zum Vergleich heranziehen.
Ziel von Investoren ist es Gewinne zu erzielen.
Dabei gilt es natürlich auch das Risiko abzuwägen.
Schauen wir einmal mehr auf den Rentenmarkt.
Mit einer Umlaufrendite von über 4% liegen wir auch jetzt noch bei einem KGV von etwa 25 für den Rentenmarkt.
Der Dax ist lediglich halb so teuer und hat bedeutend mehr Potenzial.
Viele haben, wie man an den monatlichen Statistiken des BVI sieht, immer noch Ihr Geld in Geldmarktfonds und Renten geparkt.
Das Geld strömt aber früher oder später immer in die "günstigere" Assetklasse.
Betrachtet man zudem das Verhältnis der 10-Year Treasury´s in den USA mit dem Aktienmarkt, so ist auch dort alles andere, nur keine Überbewertung der Aktien auszumachen.
Der S&P kann hier als Orientierung genutzt werden und dieser Index wäre aus aktueller Sicht im Bereich 1180-1200 Pkt fundamental ein klarer Kauf nach einem von mir verwendeten Bewertungsmodell.
Zu dem 4-Jahreszyklus hatte ich bereits mehrfach etwas geschrieben. Danach sollten wir im Herbst 2006 ein tragfähiges Tief ausbilden und eine enorme Aufwärtsbewegung starten, die von den Techs angeführt wird.
Fazit:
Eine Vielzahl von Argumenten spricht für eine Fortsetzung der Rallye ab Herbst 2006. Die anhaltende Tristesse an den Aktienmärkten und das Sommerloch lassen jedoch den Gemütszustand der Börsianer derart abkühlen (siehe Sentimentchart oben), dass sich die Stimmen mehren, die eine große Wende der Aktienmärkte bereits im Gange sehen.
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Im Herbst werde ich eine ausführliche Studie zu den Märkten veröffentlichen und diese auch im Rahmen zweier Vorträge präsentieren.
Sollten Sie Interesse daran haben, so lassen Sie sich jetzt unverbindlich vormerken.
Schicken Sie eine E-Mail mit dem Betreff "Studie" oder "Vortrag" (hier bitte den Wunschort für den Vortrag in die E-Mail schreiben) an rene.wolfram@hedge-trade.de .
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René Wolfram
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