Dax in starker Aufwärtsbewegung

Der Dax befindet sich weiter im Aufwärtstrend. Zum Wochenausklang kletterte der deutsche Leitindex auf eine neue Bestmarke.

Der Dax gewinnt weiter am Wert. Der deutsche Leitindex notierte bei Handelsschluss bei 8398 Punkten, 0,3 Prozent höher. Dies ist der höchste Schlusskurs in der Dax-Geschichte.

Für Auftrieb sorgten unter anderem die positiven Nachrichten aus den USA: das Konsumklima der Uni Michigan hat sich Medienberichten zufolge stark aufgehellt und ist auf den höchsten Stand seit sechs Jahren. Viola Julien von der Helaba kommentierte gegenüber n-tv in der Online-Ausgabe, dass sich die Verbraucherstimmung in den USA wieder verbessern kann. Dies dürfte vor allem auf die positive Entwicklung an den Aktienmärkten und die niedrigen Benzinpreis zurückzuführen sein.

Der Dax stieg seit Mitte Februar von rund 7.700 Punkten auf knapp 8.100 Punkte im März an. Im Anschluss setzte eine Abwärtsbewegung ein, die zu einem Rückgang des Dax auf rund 7.500 Punkte Mitte April führte. Dann folgte eine starke Aufwärtsbewegung. Aktuell notiert der Dax bei 8.398,00 Punkten.

Dow Jones gibt leicht nach

Der Dow Jones ist mit Verlusten in die neue Handelswoche gestartet. Der Aktienindex tendiert momentan bei rund 14.600 Punkten.

Der amerikanische Aktienindex Dow Jones weist aktuell weiterhin eine leichte Aufwärtsbewegung auf. Zu Beginn des Jahres notierte der Dow Jones noch unter 13.500 Punkten, konnte sich bis Mitte Januar 2013 jedoch auf rund 14.000 Punkten steigern. Der Dow Jones hielt sich bis Ende Februar auf der 14.000-Punkte-Marke, verlor danach jedoch an Wert und notierte bei rund 13.700 Punkten. Im Anschluss setzte ein Aufwärtstrend ein und führte Ende des Monats zu einem Überschreiten der 14.000-Punkte-Grenze. Im März setzte sich die Aufwärtsbewegung weiter fort, indem der Dow Jones Mitte des Monats zunächst 14.250 Punkte und Ende März sogar 14.500 Punkte überschritt. Anfang April gewann der amerikanische Aktienindex weiter an Wert und notierte Mitte April bei knapp über 14.700 Punkten und erreichte damit den höchsten Stand seiner über hundertjährigen Geschichte. Aktuell liegt der Dow Jones bei 14.600 Punkten.

Der Dow Jones befindet sich in den vergangenen Wochen in einem Hoch, weil sich unter anderem die Lage am US-Arbeitsmarkt unerwartet stark verbessert hat. Vergangene Woche wurde bekannt, dass die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche zuvor um 42.000 auf 346.000 gefallen war. Dies war der stärkte Rückgang seit rund einem halben Jahr.

Euro Schweizer Franken verliert weiter an Wert

Der Euro/Schweizer Franken-Kurs (EUR/CHF) befindet sich aktuell in einer starken Abwärtsbewegung. Er notiert momentan bei rund 1,22 Schweizer Franken.

Der Euro notierte Anfang des Jahres bei knapp 1,21 Schweizer Franken, konnte aber Mitte Januar 2013 stark an Wert gewinnen und überschritt die 1,24-Schweizer Franken-Grenze. Er tendierte bei rund 1,249 Schweizer Franken, verlor im Anschluss jedoch wieder an Wert. Der Euro/Schweizer Franken-Kurs fiel danach kurzzeitig auf 1,239 Schweizer Franken, konnte sich Ende Januar jedoch erneut erholen und notierte bei 1,249 Schweizer Franken. Es setzte ein weiterer Abwärtstrend ein, so dass der Euro auf knapp unter 1,23 Schweizer Franken fiel. Bis Mitte Februar tendierte der Kurs bei rund 1,23 Schweizer Franken. Danach verlor der Euro erneut an Wert und fiel bis Ende März auf knapp unter 1,22 Schweizer Franken. Bis Mitte März konnte der Kurs erneut an Wert gewinnen, bevor eine weitere Abwärtsbewegung einsetzte. Aktuell notiert der Kurs bei 1,2250 Schweizer Franken.

MDAX in Aufwärtsbewegung

Der MDAX gewinnt weiter an Wert. Bald könnte der Aktienindex die 13.500-Punkte-Marke erreichen.

Der MDAX befindet sich aktuell in einem Aufwärtstrend. Der MDAX, ein deutscher Aktienindex, der 50 Werte umfasst, startete relativ schwach ins Jahr 2013 und lag Anfang Januar bei knapp über 12.000 Punkten. Es folgte eine leichte Aufwärtsbewegung, so dass der MDAX Mitte Januar die 12.500-Punkte-Grenze überschritt. Ende Januar erreichte der MDAX sogar 12.700 Punkte, verlor jedoch infolge eines kurzzeitigen Abwärtstrends an Wert. Anfang Februar setzte eine erneute Aufwärtsbewegung ein und ließ den MDAX Mitte Februar die 13.000-Punkte-Marke überschreiten. Ende Februar folgten weitere Auf- und Abwärtsbewegung, bevor der MDAX sich weiter erholte und erneut 13.000 Zähler überschritt. Aktuell notiert der Aktienindex bei 13.486,39 Punkten und könnte bald sogar die 13.500-Punkte-Marke erreichen.

Erst kürzlich wurde bekannt gegeben, dass die Aktie von Vossloh mit Wirkung zum 18. März 2013 den MDAX verlassen wird. Titel von Norma Group rücken dafür vom SDAX in den MDAX vor.

Ölpreis in leichter Aufwärtsbewegung

Der Ölpreis steigt aktuell leicht an. Die Opec hat ihre Nachfrageschätzung für 2013 angehoben, während sich die Internationale Energieagentur pessimistischer gibt.

Der Ölpreis befindet sich momentan in einer leichten Aufwärtsbewegung. Der Ölpreis der Nordsee-Sorte Brent stieg seit Anfang Januar von rund 110 US-Dollar je Barrel auf 115 US-Dollar Ende Januar. Momentan notiert der Ölpreis bei 118,33 Dollar je Barrel.

Ölpreisentwicklung der vergangenen 6 Monate

Ölpreisentwicklung der vergangenen 6 Monate

Laut Berichten der Welt in der Online-Ausgabe hat die Opec (Organisation erdölexportierender Länder) ihre Nachfrageschätzung für 2013 angehoben. Demnach geht die Organisation in ihrem Monatsbericht von einem um 840.000 Barrel je Tag steigenden Verbrauch aus, was einer Anhebung der Wachstumsprognose um zehn Prozent entspricht. Die Opec erwartet eine weltweite Konjunkturerholung und somit eine stärker steigende Ölnachfrage.

Die Internationale Energieagentur (IEA) schätzt die wirtschaftliche Entwicklung in 2013 hingegen pessimistischer ein als die Opec. Demnach wird die Öl-Nachfrage voraussichtlich bei 90,7 Millionen Barrel pro Tag (bpd) liegen und somit um 85.000 bpd niedriger sein als bisher angenommen.

European Whey Powder Futures an der Eurex

Der internationale Terminmarkt Eurex Exchange hat sein Angebot im Bereich Agrarderivate erweitert. Seit einigen Monaten bietet die Eurex Futures auf European Whey Powder an.

Vor wenigen Monaten hat der internationale Terminmarkt Eurex Exchange sein Angebot im Segment Agrarderivate erweitert: seit dem 28. September 2012 bietet die Eurex den Handel mit Molkenpulver-Kontrakten an (European Whey Powder Futures, FWHY; DE000A1PH3U0).

Der Basiswert des neuen Futures bezieht sich auf den European Whey Powder Index der Agrarmarkt-Informations-Gesellschaft, Bonn (AMI). Die Kontraktgröße beträgt 5 metrische Tonnen. Die Notierung erfolgt in Euro pro metrische Tonne. Die Erfüllung wird durch Barausgleich vollzogen (Cash Settlement), wobei diese am ersten Börsentag nach dem letzten Handelstag fällig ist. Die Laufzeit der Futures auf European Whey Powder beträgt dabei bis zu 18 Monate: zur Verfügung stehen die sechs nächsten aufeinander folgenden Kalendermonate und die vier darauf folgenden Quartalsmonate aus dem Zyklus Januar, April, Juli und Oktober.

Agrarderivate können über zahlreiche Broker und Handelsplattformen gehandelt werden.

Goldpreis in leichtem Aufwärtstrend

Der Goldpreis konnte sich leicht von seinem Tief vergangene Woche erholen. Experten erwarten infolge der steigenden Nachfrage aus China einen steigenden Goldpreis.

Nach seinem Tief vergangene Woche konnte sich der Goldpreis inzwischen leicht erholen. Aktuell notiert er bei 1.656,41 US-Dollar je Feinunze. Am Freitag vergangene Woche war der Goldpreis mit 1.627 Dollar auf den tiefsten Stand seit August 2012 gefallen. Grund für diesen Rückgang des Goldpreises war nach Ansicht von Experten die Aussicht auf ein Ende Anleihekäufe der US-Notenbank Fed in den USA. Demnach habe diese Straffung der zuletzt sehr expansiven US-Geldpolitik den Goldpreis belastet.

Medienberichten zufolge könnte das steigende Interesse Chinas an Gold zu einem ansteigenden Goldpreis führen. Die Importzahlen aus Hongkong zeigen demnach, dass im November 2012 mit 90,7 Tonnen über 90 Prozent mehr Gold aus Hongkong auf das chinesische Festland als einen Monat zuvor floss. Die steigende Nachfrage Chinas liegt den Berichten von wallstreet-online.de an dem relativ niedrigen Goldpreisniveau und der robusten Entwicklung der chinesischen Wirtschaft.

Dividenden der Dax-Konzerne 2013

Die Dax-Konzerne werden im Frühjahr 2013 ihre Dividenden ausschütten. Experten erwarten einen Rekordwert von fast 30 Milliarden Euro.

Ab dem Frühjahr 2013 werden die 30 Dax-Unternehmen ihre Dividenden ausschütten. Nach Einschätzung von Experten könnte in 2013 ein Rekordwert in Höhe von fast 28,5 Milliarden Euro als Dividende ausgezahlt werden. Dies wäre eine Milliarde mehr als im vergangenen Jahr. Zu diesem Ergebnis kommen das Handelsblatt und die Commerzbank nach einer Hochrechnung aus den Quartalsergebnissen.

Erwartet wird, dass die Dividendenrendite der Deutschen Telekom bei über acht Prozent Ertrag auf den eingesetzten Kaufpreis liegen wird, obwohl der Konzern in diesem Jahr voraussichtlich einen Nettoverlust von über zwei Milliarden Euro einfahren wird.

E.ON steht demnach auf Platz zwei mit einer Dividendenrendite von 7,8 Prozent. Nach Berichten von „Der Aktionäre Online“ ist jedoch – der Einschätzung des Credit-Suisse-Analyst Vincent Gilles zufolge – eine deutliche E.ON-Dividendenkürzung für 2013 unvermeidlich.

RWE folgte mit 6,2 Prozent Dividendenrendite. Analyst Gilles schätzt jedoch, dass auch für RWE eine Dividendenkürzung wahrscheinlich ist.

Die Dividendenrendite von Daimler könnte nach Medienberichte bei 6 Prozent liegen. Aktuell gibt es jedoch Spekulationen, dass Daimler seinen Anlegern für das abgelaufene Geschäftsjahr 2012 eine niedrigere Dividende zahlen. Demnach sei eine Ausschüttung in Höhe von zwei Euro realistischer sei als die 2,20 Euro je Aktie vom Vorjahr.

Ölpreise steigen leicht

Die Ölpreise sind am Freitag leicht angestiegen. Grund dafür ist unter anderem Chinas starke Konjunktur.

Die Ölpreise sind zum Wochenausklang leicht angestiegen. Dies liegt vor allem an den Berichten über das Erstarken der chinesischen Konjunktur und die damit verbundene Hoffnung der Anleger auf eine Erholung der Weltwirtschaft. Das Öl der Nordseesorte Brent kostete aktuell 109,07 US-Dollar je Barrel. Die Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) aus den USA kostete am Freitag zwischenzeitlich 86,71 US-Dollar und verteuerte sich damit um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortag. Aktuell liegt der Ölpreis sogar bei 86,93 Dollar je Barrel.

Die momentan gute Stimmung am Ölmarkt basiert vor allem auf dem chinesischen Einkaufsmanagerindex für die Industrie. Dieser Indikator, der von der Großbank HSBC erhoben wird, stieg von November auf Dezember um 0,4 Punkte und liegt jetzt bei 50,9 Zählern. Somit signalisiert die Kennzahl ein leichtes Wachstum der chinesischen Industrie. China ist nach den USA der zweitgrößte Ölverbraucher der Welt.

Air Berlin steigert Gewinn

Die Fluggesellschaft Air Berlin hat am Donnerstag seine Quartalszahlen bekannt gegeben. Demnach konnte das Unternehmen einen deutlichen Gewinn verbuchen.

Die deutsche Fluggesellschaft Air Berlin konnte im dritten Quartal dieses Jahres einen deutlichen Gewinnanstieg verbuchen. Demnach wurde der Gewinn des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als das Doppelte von 30,2 auf 66,6 Millionen Euro gesteigert. Dies gab die Fluggesellschaft am Donnerstag bekannt.

Air Berlin konnte den Konzernumsatz im dritten Quartal trotz eines gekürzten Flugangebots bei knapp 1,4 Milliarden Euro stabil halten. Dennoch konnte die Fluggesellschaft die Verluste aus dem ersten Halbjahr damit nicht ausgleichen. Air Berlin hatte von Januar bis Juni einen Nettoverlust in Höhe von 169 Millionen Euro erzielt.

Das Unternehmen plant, sich jetzt von der Mehrheit an seinem Vielfliegerprogramm zu trennen und damit sein Jahresergebnis zu verbessern. Finanzvorstand Ulf Hüttmeyer gab nach Berichten von Spiegel Online zu Wort, dass die Transaktion im vierten Quartal abgeschlossen werde.