EU-Kommission lehnt Angebot von Google ab

Die EU-Kommission lehnt Googles Vorschläge im Kartellstreit ab. Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia verdeutlichte, dass die Zeit drängt.

Die EU-Kommission hat nach Berichten des Handelsblatt das Angebot von Google zur Lösung des langjährigen Wettbewerbsstreits abgelehnt. EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia gab am Freitag gegenüber dem spanischen Rundfunk zu Wort, dass die jüngsten Vorschläge nicht akzeptabel seien. Demnach könnten diese die Bedenken der Kommission im Hinblick auf den Wettbewerb und insbesondere die Behandlung von Google-Konkurrenten nicht ausräumen. Es gehe dabei vor allem um spezialisierte Bereiche wie Produkt- und Restaurantsuche oder Preisvergleiche.

Die EU-Kommission hatte das Kartellverfahren gegen Google schon im Jahr 2010 eröffnet. Bei dem Kartellverfahren geht es um den Vorwurf von Konkurrenten, wie zum Beispiel von Microsoft, dass sie von Google benachteiligt werden, indem Google seine eigenen Dienste in den Vordergrund rücke.

Der Google-Kurs befindet sich momentan in einer Aufwärtsbewegung. Er notiert aktuell bei 803,80 Euro je Aktie.

LinkedIn-Aktie im Abwärtstrend

Der Kurs von LinkedIn verliert momentan an Wert. Aktuell notiert der Kurs unter 160 Euro je Aktie.

Der Kurs des sozialen Netzwerkes LinkedIn befindet sich momentan in einer Abwärtsbewegung. Die Aktie von LinkedIn notierte Ende September knapp unter 190 Euro, bis ein Abwärtstrend einsetzte, was zu einem Rückgang des Kurses auf knapp über 160 Euro Anfang Oktober führte. Im Anschluss konnte sich der Kurs erholen und stieg auf über 180 Euro an. Es folgte eine Ab- und Aufwärtsbewegung, bevor der LinkedIn-Kurs erneut an Wert verlor und bis Mitte November auf rund 155 Euro zurückging. Nach einem erneuten Hoch von rund 171 Euro fiel der Kurs Ende November unter die 160 Euro-Grenze. Aktuell notiert der LinkedIn-Kurs bei 157,00 Euro je Aktie.

LinkedIn ist ein webbasiertes soziales Netzwerk mit dem Ziel, bestehende Geschäftskontakte zu pflegen und neue geschäftliche Verbindungen zu knüpfen. Es hat rund 259 Millionen registrierte Nutzer (Stand: Juni 2013).

MATIF Weizen überschreitet 200 Euro-Grenze

Der MATIF Weizenpreis befindet sich momentan in einem Aufwärtstrend. Erst kürzlich hatte der Weizenpreis die 200-Euro-Marke überschritten.

Der Weizenpreis befindet sich aktuell in einer leichten Aufwärtsbewegung. Ende August fiel der Weizenpreis an der MATIF Paris von rund 191 Euro je Tonne auf knapp 188 Euro Mitte September. Im Anschluss setzte ein starker Aufwärtstrend ein, so dass der MATIF Weizen Anfang Oktober zunächst die 190-Euro-Marke überschritt, Mitte Oktober sogar die 200-Euro-Grenze. Der MATIF Weizenpreis erreichte Ende Oktober sogar rund 208 Euro je Tonne. Aktuell wird der Weizenpreis bei 205 Euro je Tonne in Paris gehandelt.

Grund für den Preisanstieg von MATIF Weizen ist nach Ansicht von Experten die Erwartung nach einer steigenden südamerikanischen Nachfrage und einer möglicherweise fallenden russischen Erntemenge. Zudem könnte Russland als Lieferant ausfallen.

Die Trockenheit in den Weizenanbauflächen in Argentinien könnte demnach zu einer schlechteren Ernte führen. Wegen starker Regenfälle könnte der Winterweizen in Russland später als geplant ausgebracht werden.

Entwicklung des Weizenpreises an der MATIF Paris der vergangenen 12 Monate

Preisentwicklung MATIF Weizen

Preisentwicklung MATIF Weizen 12 Monate

Solarunternehmen unter Wettbewerbsdruck

Die Solarunternehmen stehen weiter unter Druck. SMA Solar muss mehr Jobs streichen als geplant, während sich Solarworld mit Banken auf einen Weg zur Sanierung geeinigt hat.

Die Solarbranche in Deutschland steht weiter unter Druck durch die ausländische Konkurrenz.

Der Wechselrichterproduzent SMA Solar treibt seinen Stellenabbau nach starken Umsatzeinbußen weiter voran. Konzernchef Pierre Pascal Urbon gab bekannt, dass es in allen Bereichen Anpassungen geben müsse, ausgenommen sei der Bereich Forschung und Entwicklung. Im Herbst vergangenen Jahres hatte der Konzernchef von SMA Solar bereits ein Abfindungsprogramm aufgelegt mit dem Ziel, 500 Stellen zu streichen. Jetzt sollen noch mehr Stellen gestrichen werden. Nach Medienberichten werden mit dem Betriebsrat darüber bereits Gespräche geführt.

Das schwer angeschlagene Unternehmen Solarworld gab hingegen bekannt, sich mit einem Schuldenschnitt und frischen Geld aus Katar retten zu wollen. Firmengründer Frank Asbeck sagte, dass die dazugehörigen Verträge mit den Banken am Dienstag unterzeichnet worden seien. Asbeck hatte die Pläne in groben Zügen bereits vor drei Wochen bekannt gegeben.

Demnach stehe die Zustimmung von Gläubigern zweier Anleihen und der Hauptversammlung aber noch aus. Dem Rettungsplan zufolge würde der Investor Qatar Solar mit 35 Millionen Euro einsteigen und Frank Asbeck würde weitere zehn Millionen Euro aus seinem Privatvermögen dazugeben.

Dax in starker Aufwärtsbewegung

Der Dax befindet sich weiter im Aufwärtstrend. Zum Wochenausklang kletterte der deutsche Leitindex auf eine neue Bestmarke.

Der Dax gewinnt weiter am Wert. Der deutsche Leitindex notierte bei Handelsschluss bei 8398 Punkten, 0,3 Prozent höher. Dies ist der höchste Schlusskurs in der Dax-Geschichte.

Für Auftrieb sorgten unter anderem die positiven Nachrichten aus den USA: das Konsumklima der Uni Michigan hat sich Medienberichten zufolge stark aufgehellt und ist auf den höchsten Stand seit sechs Jahren. Viola Julien von der Helaba kommentierte gegenüber n-tv in der Online-Ausgabe, dass sich die Verbraucherstimmung in den USA wieder verbessern kann. Dies dürfte vor allem auf die positive Entwicklung an den Aktienmärkten und die niedrigen Benzinpreis zurückzuführen sein.

Der Dax stieg seit Mitte Februar von rund 7.700 Punkten auf knapp 8.100 Punkte im März an. Im Anschluss setzte eine Abwärtsbewegung ein, die zu einem Rückgang des Dax auf rund 7.500 Punkte Mitte April führte. Dann folgte eine starke Aufwärtsbewegung. Aktuell notiert der Dax bei 8.398,00 Punkten.

Dow Jones gibt leicht nach

Der Dow Jones ist mit Verlusten in die neue Handelswoche gestartet. Der Aktienindex tendiert momentan bei rund 14.600 Punkten.

Der amerikanische Aktienindex Dow Jones weist aktuell weiterhin eine leichte Aufwärtsbewegung auf. Zu Beginn des Jahres notierte der Dow Jones noch unter 13.500 Punkten, konnte sich bis Mitte Januar 2013 jedoch auf rund 14.000 Punkten steigern. Der Dow Jones hielt sich bis Ende Februar auf der 14.000-Punkte-Marke, verlor danach jedoch an Wert und notierte bei rund 13.700 Punkten. Im Anschluss setzte ein Aufwärtstrend ein und führte Ende des Monats zu einem Überschreiten der 14.000-Punkte-Grenze. Im März setzte sich die Aufwärtsbewegung weiter fort, indem der Dow Jones Mitte des Monats zunächst 14.250 Punkte und Ende März sogar 14.500 Punkte überschritt. Anfang April gewann der amerikanische Aktienindex weiter an Wert und notierte Mitte April bei knapp über 14.700 Punkten und erreichte damit den höchsten Stand seiner über hundertjährigen Geschichte. Aktuell liegt der Dow Jones bei 14.600 Punkten.

Der Dow Jones befindet sich in den vergangenen Wochen in einem Hoch, weil sich unter anderem die Lage am US-Arbeitsmarkt unerwartet stark verbessert hat. Vergangene Woche wurde bekannt, dass die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche zuvor um 42.000 auf 346.000 gefallen war. Dies war der stärkte Rückgang seit rund einem halben Jahr.

Euro Schweizer Franken verliert weiter an Wert

Der Euro/Schweizer Franken-Kurs (EUR/CHF) befindet sich aktuell in einer starken Abwärtsbewegung. Er notiert momentan bei rund 1,22 Schweizer Franken.

Der Euro notierte Anfang des Jahres bei knapp 1,21 Schweizer Franken, konnte aber Mitte Januar 2013 stark an Wert gewinnen und überschritt die 1,24-Schweizer Franken-Grenze. Er tendierte bei rund 1,249 Schweizer Franken, verlor im Anschluss jedoch wieder an Wert. Der Euro/Schweizer Franken-Kurs fiel danach kurzzeitig auf 1,239 Schweizer Franken, konnte sich Ende Januar jedoch erneut erholen und notierte bei 1,249 Schweizer Franken. Es setzte ein weiterer Abwärtstrend ein, so dass der Euro auf knapp unter 1,23 Schweizer Franken fiel. Bis Mitte Februar tendierte der Kurs bei rund 1,23 Schweizer Franken. Danach verlor der Euro erneut an Wert und fiel bis Ende März auf knapp unter 1,22 Schweizer Franken. Bis Mitte März konnte der Kurs erneut an Wert gewinnen, bevor eine weitere Abwärtsbewegung einsetzte. Aktuell notiert der Kurs bei 1,2250 Schweizer Franken.

MDAX in Aufwärtsbewegung

Der MDAX gewinnt weiter an Wert. Bald könnte der Aktienindex die 13.500-Punkte-Marke erreichen.

Der MDAX befindet sich aktuell in einem Aufwärtstrend. Der MDAX, ein deutscher Aktienindex, der 50 Werte umfasst, startete relativ schwach ins Jahr 2013 und lag Anfang Januar bei knapp über 12.000 Punkten. Es folgte eine leichte Aufwärtsbewegung, so dass der MDAX Mitte Januar die 12.500-Punkte-Grenze überschritt. Ende Januar erreichte der MDAX sogar 12.700 Punkte, verlor jedoch infolge eines kurzzeitigen Abwärtstrends an Wert. Anfang Februar setzte eine erneute Aufwärtsbewegung ein und ließ den MDAX Mitte Februar die 13.000-Punkte-Marke überschreiten. Ende Februar folgten weitere Auf- und Abwärtsbewegung, bevor der MDAX sich weiter erholte und erneut 13.000 Zähler überschritt. Aktuell notiert der Aktienindex bei 13.486,39 Punkten und könnte bald sogar die 13.500-Punkte-Marke erreichen.

Erst kürzlich wurde bekannt gegeben, dass die Aktie von Vossloh mit Wirkung zum 18. März 2013 den MDAX verlassen wird. Titel von Norma Group rücken dafür vom SDAX in den MDAX vor.

Ölpreis in leichter Aufwärtsbewegung

Der Ölpreis steigt aktuell leicht an. Die Opec hat ihre Nachfrageschätzung für 2013 angehoben, während sich die Internationale Energieagentur pessimistischer gibt.

Der Ölpreis befindet sich momentan in einer leichten Aufwärtsbewegung. Der Ölpreis der Nordsee-Sorte Brent stieg seit Anfang Januar von rund 110 US-Dollar je Barrel auf 115 US-Dollar Ende Januar. Momentan notiert der Ölpreis bei 118,33 Dollar je Barrel.

Ölpreisentwicklung der vergangenen 6 Monate

Ölpreisentwicklung der vergangenen 6 Monate

Laut Berichten der Welt in der Online-Ausgabe hat die Opec (Organisation erdölexportierender Länder) ihre Nachfrageschätzung für 2013 angehoben. Demnach geht die Organisation in ihrem Monatsbericht von einem um 840.000 Barrel je Tag steigenden Verbrauch aus, was einer Anhebung der Wachstumsprognose um zehn Prozent entspricht. Die Opec erwartet eine weltweite Konjunkturerholung und somit eine stärker steigende Ölnachfrage.

Die Internationale Energieagentur (IEA) schätzt die wirtschaftliche Entwicklung in 2013 hingegen pessimistischer ein als die Opec. Demnach wird die Öl-Nachfrage voraussichtlich bei 90,7 Millionen Barrel pro Tag (bpd) liegen und somit um 85.000 bpd niedriger sein als bisher angenommen.

European Whey Powder Futures an der Eurex

Der internationale Terminmarkt Eurex Exchange hat sein Angebot im Bereich Agrarderivate erweitert. Seit einigen Monaten bietet die Eurex Futures auf European Whey Powder an.

Vor wenigen Monaten hat der internationale Terminmarkt Eurex Exchange sein Angebot im Segment Agrarderivate erweitert: seit dem 28. September 2012 bietet die Eurex den Handel mit Molkenpulver-Kontrakten an (European Whey Powder Futures, FWHY; DE000A1PH3U0).

Der Basiswert des neuen Futures bezieht sich auf den European Whey Powder Index der Agrarmarkt-Informations-Gesellschaft, Bonn (AMI). Die Kontraktgröße beträgt 5 metrische Tonnen. Die Notierung erfolgt in Euro pro metrische Tonne. Die Erfüllung wird durch Barausgleich vollzogen (Cash Settlement), wobei diese am ersten Börsentag nach dem letzten Handelstag fällig ist. Die Laufzeit der Futures auf European Whey Powder beträgt dabei bis zu 18 Monate: zur Verfügung stehen die sechs nächsten aufeinander folgenden Kalendermonate und die vier darauf folgenden Quartalsmonate aus dem Zyklus Januar, April, Juli und Oktober.

Agrarderivate können über zahlreiche Broker und Handelsplattformen gehandelt werden.